Mo

31

Dez

2012

Thunderbird eMail-Client wird stillgelegt

Webbasierter Dienst Google Mail ersetzt lokalen Client

GMail erstzt Lokalen eMail-Client

Nach über 20 Jahren regelmäßiger Nutzung von eMail habe ich mich entschlossen, im neuen Jahr auf die Verwendung eines lokal installierten eMail-Client zu verzichten.

Die wichtigsten Gründe gegen eine Onlinelösung sind weggefallen:

  • Hohe Verbindungskosten beim Lesen und Schreiben von Mails.
  • Langsame Server beim Provder kosten unnötige Zeit.
  • Schlechte Onlineverbindungen führen zu Verbindungsabbrüchen und Datenverlust.
  • Schlechter Workflow bei der Arbeit mit webbasierten Tools.
  • Hohe Speicherkosten beim Provider.
  • Unbefriedigende Handhabung von Anhängen bei der Arbeit mit webbasierten eMaillösungen.

Die Vorteile einer webbasierten Lösung sind heute wichtiger geworden:

  • Auf dem lokalen Rechner ist keine Installation eines Email Programms notwendig.
  • Bei einem Rechnerwechsel gehen weder Kontaktadressen noch eMails verloren. Es müssen keine Datenübertragungen vorgenommen werden.
  • Es kann mit mehreren verschiedenen Endgeräten auf die zentral abgelegten Daten zugegriffen werden.
  • Mobiler Zugriff mit Handys und Tablets ist möglich.
  • Notfalls kann mit einem fremden Rechner vollwertig zugegriffen werden.
  • Die Sicherung der Daten wird vom Anbieter vorgenommen.
  • Der Benutzer kann an Fortschritten der Technologie teilnehmen - und muss nichts neu installieren.

Damit ist die Entscheidung gefallen. Heute ab Mitternacht hat mein "Thunderbird" eMailClient ausgedient.

Die erstmalige Einrichtung von Google Mail war nicht schwer. Es waren aber ein paar Tests und Blicke in die Dokumentation nötig.

In Zukunft habe ich es leichter. Als Softwareentwickler muss ich gelegentlich meinen PC neu installieren. Das mühsame wieder Aufsetzen des eMailprogramms entfällt ab sofort.

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Sa

15

Dez

2012

Bundesregierung plant Zugriff auf Cloud Daten

Die Bundesregierung möchte Clouddienste überwachen und führt bereits Gespräche mit großen Telekommunikationsprovidern (Quelle).

 

Dieses Vorhaben stellt nach meiner Ansicht wieder einen wesentlichen Eingriff in schutzwürdige Interessen von Bürgerinnen und Bürgern dar, wenn für den Zugriff kein Richterbeschluss notwendig ist.

 

Lägen die gleichen Daten auf einer lokalen Festplatte in der Wohnung, würde niemand an der Notwendigkeit eines richterlichen Beschlusses zweifeln.

 

Die Speicherung auf einer Netzwerkfestplatte stellt nicht automatisch eine Veröffentlichung dar. Es kann und wird sich oft um eine Methode der Sicherheitskopie handeln, da der Provider eine private, passwortgeschützte Speicherplatzplattform beispielsweise für diesen Zweck zur Verfügung stellt.

 

Eine richterbeschlusslose Datenzugriffsgesetzgebung wird beim Bundesverfassungsgericht wohl eher scheitern.

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Sa

15

Dez

2012

Gesetzentwurf soll Provider zur Herausgabe von Passwörtern zwingen

Ein Gesetzentwurf des Bundesinnenministeriums soll Provider verpflichten, Passwörter, dynamische IP-Adressen und PIN-Codes an die Polizei und andere staatliche Stellen weiterzugeben. Als Begründung soll ein einfacher Verdacht ausreichen. Der Zugriff soll ohne Vorliegen eines Richterbeschlusses erfolgen (Quelle).

 

Dieses Vorhaben greift meines Erachtens tief in schutzwürdige Rechte des Einzelnen ein. Aus gutem Grund ist zum Abhören von Telefonen und Abfangen von Briefpost ein Richterbeschluss notwendig.

 

Die Kommunikation per E-Mail und Handy ist nur die zeitgemäße Variante des Schreibens von Briefen oder des leitungsgebunden Telefonats. Es werden potenziell ebenso vertrauliche Informationen ausgetauscht.

Ein Zugriff auf diese Daten zur Verbrechensbekämpfung ist sinnvoll - wenn ein Richterbeschluss vorliegt.

 

Kein Zugriff ohne Richterbeschluss!

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Fr

14

Dez

2012

Elektromobilität besteuern: Strom lässt sich nicht einfärben

Die Elektromobilität nimmt zu - langfristig kann der Bund nicht auf die Einnahmen aus der Treibstoffsteuer verzichten. Wir brauchen ein Ersatzkonzept für die Mineralölsteuer, das die Fahrten des Bürgers nicht verfolgbar macht.

 

Situation heute

 

Den weitaus größten Anteil am Straßenverkehr haben heute Fahrzeuge, die mit Brennstoffen betrieben werden. Der Bund nahm im Jahr 2007 alleine aus der Mineralölsteuer 39 Mrd. Euro (7,2 %) ein. Zum Vergleich: Die Einkommensteuer lieferte im gleichen Zeitraum 25 Mrd. (4,7 %) Einnahmen, die Körperschaftssteuer 23 Mrd. (4,3 %).

 

Der Bund hat 2007 aus der Mineralölsteuer fast so viel Steuern eingenommen, wie aus der Tätigkeit von Personen und Firmen zusammen.

 

Zusätzlich werden in der politischen Diskussion Maßnahmen zur Verlagerung von fixen auf verbrauchsabhängige Fahrzeugsteuern gefordert.

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